Hendrik Duryn

Warum Bärenherz?

Die meisten unserer Beweggründe, etwas für andere zu tun, liegen in der Grauzone des Egoismus. „Hilf, so wird dir geholfen werden.“ Selbst die Bibel bekennt: „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“ Selbstlos ist das nicht. Im Umkehrschluss meint das doch: „Wir vergeben erst, wenn uns vergeben wird.“ Oder eben: „Wir helfen erst, wenn uns selbst einmal geholfen wurde.“

Mein älterer Nachbar will mir immer gern meine Hilfe bezahlen. Wenn ich Schnee schiebe, damit er aus dem Haus kommt, oder wenn ich Sturmschäden an seinem Heim beseitige. Meine Antwort ist immer die gleiche: Er möge die Hilfe weiter geben an andere, denen er etwas geben kann. So könne sich die Idee davon immer wieder weiter fortpflanzen.

In unseren ersten Lebensjahren wird uns geholfen. Man hilft uns, auf die Welt zu kommen. Man hilft uns, unseren ersten Schrei zu tun, unsere erste Nahrung aufzunehmen. Ohne diese Hilfe wären wir nicht. Wenn wir dann endlich selbst in der Lage sind, Hilfe zu geben, sollten wir uns genau daran erinnern. Uns wurde geholfen, zu sein, was wir sind.

Zu oft vergessen wir, dass wir schon durch eine kleine Geste der Hilfsbereitschaft das eigentliche Prinzip „Leben“ lebendig machen können. Das Prinzip der Gemeinschaft hilft uns selbst eben auch, immer wieder zu begreifen, dass wir allein nicht lebensfähig sind. Somit ist das Helfen ein gesunder unabdingbarer Teil unseres Lebens. Das zu leisten, geht mit Taten, mit Geld, mit Interesse. Interesse ist das, was uns wach macht – Taten sind das, was uns bewusst macht, und sicher ist auch, dass Geld viele gute Taten anderer ermöglicht, wenn Zeit, Ort und Fähigkeit es uns selbst nicht erlauben.

Ich selbst muss nicht mit einem schweren Schicksal kämpfen, es ist kein eigenes Leid, das mich zum Helfen bewegt. Aber ich bin in der Lage zu helfen. Das reicht. Bärenherz Leipzig ist eine Initiative, die mir eine Bekannte aus der Zeit meiner Arbeit für Suchterkrankte näher gebracht hat. Ihr Interesse hat mich für diese Initiative wach gemacht und gibt mir die Möglichkeit, mit kleinen Taten, Spenden und als ein Botschafter zu helfen.

Mit freundlichem Gruß

Hendrik Duryn                                

Rosa Loy und Neo Rauch

"Wir unterstützen schon seit vielen Jahren den Kinderhospiz Bärenherz Leipzig e.V. und sind beeindruckt, wie liebevoll die Kinder im Hospiz umsorgt werden."

Rosa Loy und Neo Rauch zum zehnjährigen Jubiläum: Was für ein großartiger, kontinuierlicher Erfolg! Seit zehn Jahren gibt es diese fürsorgliche Gemeinschaft Bärenherz in Leipzig, wo besonders pflegebedürftige Kinder auf ihren letzten Wegen begleitet werden. Für uns ist es sehr beruhigend zu wissen, dass es im Kees'schen Park in Markkleeberg eine Stätte gibt, wo Sorgen und Nöte der betroffenen Familien aufgefangen werden. Wir danken allen bekannten und unbekannten, großen und kleinen Unterstützern für ihre von Herzen kommende Hilfe und wünschen Bärenherz weiterhin großzügige Untersützung von allen Seiten.

Claudia Nystad

Ariane Friedrich, eine der besten Hochspringerinnen der Welt, und Claudia Nystad, die zweifache Olympiasiegerin im Skilanglauf, sind weitere Botschafterinnen von Bärenherz. Die beiden sympathischen Frauen greifen der Stiftung und dem Leipziger Verein im Doppelpack unter die Arme, um den betroffenen Familien ihr Schicksal erträglicher zu machen. 

Dabei wird sich Ariane Friedrich besonders für das Kinderhospiz Wiesbaden über die Bärenherz Stiftung und Claudia Nystad für das Kinderhospiz Leipzig über den Kinderhospiz Bärenherz Leipzig e. V. einsetzen.

Über den Kontakt zum Sportler-Team Bärenherz um Klaus-Dieter Schabbel reifte der Entschluss der beiden Hochleistungssportlerinnen, sich als Botschafterinnen zu engagieren.

„Die Frage ist immer, ist das Leben zu lang oder zu kurz und was tun, wenn die Antwort bereits von Geburt an vorgegeben ist?“, sagt Claudia Nystad und Ariane Friedrich meint, „auch wenn ich nur einen minimalen Beitrag dazu leisten kann, dass es den Familien mit den unheilbar kranken Kindern besser geht, freue ich mich. Wenn wir Sportler gemeinsam aktiv werden, können wir viel bewirken.“

Björn Casapietra

"Die ausweglose Situation, verbunden mit der immensen Liebe der Eltern zu ihren hoffnungslos kranken Kindern, hat mich tief beeindruckt. Es ist mir wichtig geworden, die Philosophie von Bärenherz anderen nahe zu bringen und ich wünsche mir, viele Menschen dafür sensibel zu machen."

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